
Vor rund 200
Jahren entdeckte der deutsche Arzt Samuel Hahnemann das wichtigste Prinzip
der Homöopathie: das Ähnlichkeitsprinzip.
Unzufrieden
mit den Methoden der damaligen Medizin, gab Hahnemann seinen Beruf als Arzt
auf und arbeitete unter anderem als Übersetzer medizinischer Texte.
So übersetzt er eine Arzneimittellehre aus dem Englischen, in der die Behandlung
von Malaria mit Chinarinde beschrieben wird. Ihm fällt auf, dass die Vergiftungssymptome,
die die Chinarinde erzeugt, wenn ein gesunder Mensch sie einnimmt, den Symptomen
der Malaria ähneln. Gleichzeitig wird sie aber auch als Heilmittel für Malaria
verwendet.
Nach einem Selbstversuch mit Chinarinde formuliert Hahnemann das
Ähnlichkeitsprinzip "Similia similibus curentur" ("Heile Ähnliches mit Ähnlichem").
Das Heilverfahren der Homöopathie (="Ähnliches Leiden") stützt sich auf dieses Prinzip.
Von der Entdeckung der Homöopathie


