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Krankheit wird in der Homöopathie als eine Störung des Gleichgewichts von Körper, Geist und Seele verstanden. Hahnemann selbst spricht von einer "Verstimmung der Lebenskraft".
Deutliche sichtbare Zeichen dieser Verstimmung sind unter anderem die körperlichen Symptome des Kranken.

Die Sichtweise der Homöopathie unterscheidet sich hier von der Schulmedizin, die allein das körperliche Symptom als Krankheit auffasst und es isoliert behandelt. So wird ein Hautausschlag mit einer Cortisonsalbe bekämpft, Fieber mit fiebersenkenden Mitteln und Entzündungen mit Entzündungshemmern.

Aus homöopathischer Sicht kann man mit dieser Vorgehensweise die eigentliche Krankheit, die Verstimmung der Lebenskraft, nicht erreichen. Sie besteht nach wie vor, ist nach der Behandlung isolierter körperlicher Symptome aber vorübergehend "unsichtbar", da das körperliche Zeichen für die Störung weggenommen wurde, unterdrückt wurde.
Einige Zeit später wird die verstimmte Lebenskraft sich wieder durch körperliche Symptome zeigen, vielleicht gar durch schwerwiegendere.

Die homöopathische Behandlung zielt deshalb, über die Behebung der körperlichen Symptome hinaus, auf die Gesundung der Lebenskraft, auf die Wiederherstellung der harmonischen Ordnung im Organismus.

 

Gesundheit
und Krankheit

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